Hat es dieses Mal geklappt? Herzlichen Glückwunsch! Sobald Sie den positiven Schwangerschaftstest in Händen halten oder zumindest vermuten schwanger zu sein, steigt natürlich die Neugier. Am liebsten würde man schon jetzt direkt alles über das Baby wissen und sehnt natürlich den neuen Erdenbürger herbei. Schon jetzt können Sie mit unserem Schwangerschaftsrechner ganz einfach den Geburtstermin berechnen.

Wie berechnet man den Geburtstermin?

Natürlich ist ein baldiger Termin bei der Gynäkologin sinnvoll, sobald Sie schwanger sind oder es vermuten. Aber wie berechnet man den Geburtstermin eigentlich? Der Arzt verwendet dazu als Fixpunkt zunächst den ersten Tag Ihrer letzten Periode. Genauso macht es auch unser Schwangerschaftsrechner.

Da sich der Eisprung manchmal verschiebt, ist der erste Zyklustag am einfachsten als Startpunkt der Schwangerschaft zu nutzen. Nach dem Eisprung beginnt die sogenannte Lutealphase. Sie ist sehr stabil im Vergleich zur ersten Hälfte des Zyklus. Außerdem muss der Arzt wissen, wie lang Ihr Zyklus normalerweise ist. Dann kann er zielsicher den Geburtstermin berechnen.

Rechenbeispiel Schwangerschaftsrechner:

  • Erster Tag der letzten Periode
  • minus drei Monate
  • plus sieben Tage (evtl. plus/minus die Anzahl der Tage, die der Zyklus normalerweise dauert)
  • plus ein Jahr

Rechenbeispiel: 
1.Tag der letzten Periode war der 08.05.19. 
08.05.19 – 3 Monate = 08.02.19 
08.02.19 + 7 Tage = 15.02.19 
15.02.19 – 3 Tage (Abweichung der Zykluslänge von 28 Tagen) = 12.02.19 
12.02.19 + 1 Jahr = 12.02.20

Ihr Baby würde also voraussichtlich am 12.02.20 das Licht der Welt erblicken.

Das genaue Verfahren, die sogenannte Naegele-Regel, ist also etwas kompliziert – mit unserem Schwangerschaftsrechner aber nicht, denn hier müssen Sie lediglich ein paar Zahlen eintragen und nicht genau verstehen, wie man den Geburtstermin berechnet.

Zusätzliche Informationen

Nur etwa 9% der Babys kommen tatsächlich zum errechneten Geburtstermin zur Welt.

Alle anderen kommen einige Tage früher oder später. Warum ist das so? Zwar werden die Ultraschall-Geräte immer besser und damit auch die Bestimmung des Alters des Babys, aber die Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins wird immer auf Grundlage einer Angabe der Mutter zu ihrer letzten Periode gemacht. Dies führt schon zu Ungenauigkeiten, weil sich viele Mütter nicht ganz genau erinnern können, wann die letzte Blutung begonnen hat.

Außerdem sind Mutter und Kind keine Maschinen, sondern lebendige Wesen, die auf äußere Einflüsse wie Stress reagieren, unterschiedlich und individuell sind. Das Zusammenspiel von Mutter und Kind funktioniert aber normalerweise sehr gut. Sie müssen sich also keine Sorgen machen, dass Ihr Baby den richtigen Zeitpunkt verpasst!

Wie lange dauert eine Schwangerschaft?

Das hängt natürlich unter anderem davon ab, wie lang Ihr Zyklus war. Je kürzer der Zyklus, desto kürzer ist voraussichtlich auch die Schwangerschaft. Eine Schwangerschaft wird regulär mit einer Länge von 40 Wochen angegeben. Genauere Berechnungen nennen 266 Tage von der Befruchtung bis zur Geburt bzw. 280 Tage vom ersten Tag der letzten Blutung bis zur Geburt. Viele Babys wollen aber trotzdem einige Tage länger bei Mama im Bauch bleiben. Vor allem die Erstgeborenen haben es noch nicht so eilig und bleiben gern länger.

Der errechnete Geburtstermin kann auch noch während der Schwangerschaft mehrfach vom Arzt angepasst werden. Das hängt dann von bestimmten Entwicklungen des Babys im Bauch ab, an denen der Arzt dessen Alter erkennen kann.

Weitere Faktoren, die die Länge der Schwangerschaft beeinflussen sind Ernährungsweise, Genetik, Stoffwechsel der Mutter, ihr Hormonhaushalt und andere Lebensgewohnheiten. Jedes Baby hat schon vor seiner Geburt sein eigenes Entwicklungstempo. Es hat sozusagen seinen eigenen Schwangerschaftsrechner und bestimmt den Geburtstermin selbst.

Wichtig ist bei dieser ganzen Thematik zu wissen, dass es sich bei dem errechneten Geburtstermin nur um eine Statistik handelt. Der Termin ist wichtig für den Arbeitgeber und den Gesetzgeber, denn er bestimmt den Beginn des Mutterschutzes. Wenn also die Geburt auf sich warten lässt, dann ist das kein Grund zur Sorge. Ist der Termin stark überschritten, wird Sie der Arzt früh genug über das weitere Vorgehen informieren.

Was kann man noch berechnen?

Neben dem Geburtstermin kann man auch das Zeugungsdatum eingrenzen, wenn man es nicht ohnehin noch weiß. Dieses Datum ist gleichzeitig oft das Befruchtungsdatum und es liegt daher in einem Zeitfenster von wenigen Tagen um den Eisprung. Verwenden Sie dafür einfach unseren Schwangerschaftsrechner.

Schwanger und doch nicht schwanger

Die ersten beiden der 40 Schwangerschaftswochen sind Sie eigentlich noch gar nicht schwanger. Der Fötus ist also zwei Wochen jünger als die angegebene Schwangerschaftswoche in Ihrem Mutterpass. Das ist leicht zu erklären, wenn Sie sich vor Augen führen, wie man den Geburtstermin berechnet. Etwa zwei Wochen nach dem Beginn der Periode erfolgt bei den meisten Frauen der Eisprung und somit auch die Befruchtung. Die Ärzte verwenden aber statt dem Zeugungsdatum den ersten Zyklustag zur Berechnung des Geburtstermins.

Was ist gerade so los bei Ihrem Baby? Schauen Sie doch einmal in unseren Schwangerschaftskalender! Hier finden Sie viele interessante Fakten zu den Entwicklungen Ihres Babys und den Veränderungen, die gerade in Ihrem Körper stattfinden.

Sie sind Schwanger? Vom Schwangerschaftsrechner zum Schwangerschaftskalender

Herzlichen Glückwunsch! Verwenden Sie unseren Schwangerschaftskalender, um die wöchentliche Entwicklung Ihres Körpers und die Ihres Babys zu verfolgen. Sie halten bereits einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen? Dann sind Sie vielleicht in der SSW 5 oder SSW 6 (SSW steht für Schwangerschaftswoche). Klicken Sie auf einen der Links, um an die entsprechende Woche des Schwangerschaftskalender zu gelangen.